Warum Stop Loss und Take Profit entscheidend sind
Ohne Stop Loss kann ein einzelner Trade dein ganzes Konto vernichten. Ohne Take Profit lässt du Gewinne wieder zurücklaufen. Beides zusammen bildet dein Risikomanagement — und das ist wichtiger als jeder Indikator.
Methode 1: Feste Prozente
Die einfachste Methode: Stop Loss bei -2%, Take Profit bei +4%. Das ergibt ein Chance-Risiko-Verhältnis von 2:1. Vorteil: Einfach zu verstehen und zu implementieren. Nachteil: Ignoriert die aktuelle Volatilität.
Methode 2: ATR-basiert (Average True Range)
Der ATR misst die durchschnittliche Kursbewegung über einen Zeitraum. Ein ATR von 500 bei BTC bedeutet: BTC bewegt sich im Schnitt 500$ pro Zeiteinheit. Setze den Stop Loss bei 1.5x ATR und den Take Profit bei 3x ATR. Vorteil: Passt sich automatisch der Volatilität an.
Methode 3: Trailing Stop
Der Stop Loss wandert mit dem Kurs nach oben, aber nie nach unten. Beispiel: 3% Trailing Stop. Der Kurs steigt von 10.000 auf 12.000 — dein Stop liegt jetzt bei 11.640. Fällt der Kurs, wird bei 11.640 verkauft. Vorteil: Sichert Gewinne, lässt Trends laufen.
Methode 4: Support/Resistance-basiert
Setze den Stop Loss knapp unter ein wichtiges Support-Level. Wenn der Support hält, war es ein Fehlsignal. Wenn er bricht, bist du raus. Das ist die professionellste Methode, erfordert aber Chart-Analyse.
Die Goldene Regel
Riskiere nie mehr als 1-2% deines Gesamtkapitals pro Trade. Bei 10.000€ Kapital bedeutet das: Maximaler Verlust pro Trade = 100-200€. Daraus leitet sich die Positionsgröße ab.
Umsetzung im Bot
BotTrade.app Bots unterstützen alle vier Methoden. Im KI-Bot-Builder wählst du einfach die gewünschte Stop-Loss-Methode und die KI konfiguriert den Rest.
Teste verschiedene Stop-Loss-Strategien risikofrei im Paper Trading.